Kinospot

Mit diesem Kinospot tritt Wigwam Zero an Frauen ab dem 35. Lebensjahr heran, die einen hohen sozioökonomischen Status und sehr gute Bildungsabschlüsse haben.

Diverse nationale und internationale Studien belegen, dass diese Bevölkerungsgruppe in der Schwangerschaft hin und wieder Alkohol trinkt, sei es ein Glas Wein oder Sekt am Wochenende. Die Ursachen warum die Frauen in dieser Zeit Alkohol zu sich nehmen, können ganz verschieden sein: die nicht hinterfragte allgemeine Akzeptanz von Alkohol in unserer Gesellschaft, die immer noch große Unkenntnis über die Folgen des mütterlichen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft – speziell über die Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD). Andere Experten*innen äußern sich, dass es eben auch die „Kehrseite der Emanzipation“ sei.

Es sollte bewusst sein, dass bereits geringe Mengen Alkohol Schäden an dem ungeborenen Kind hervorrufen können – Schäden, die nicht reparabel sind!

Bei der Unterstützung der werdenden Mütter sind jedoch auch die werdenden Väter und das gesamtes soziale Umfeld gefordert, die die Schwangeren in der Abstinenz bestärken sollten. Gefragt sind u.a. auch betriebliche Programme der Suchtprävention, denn Frauen in Fach- und Führungspositionen konsumieren als mögliche Stressbewältigung Alkohol und besitzen ein deutlich höheres Risiko eine Suchterkrankung zu entwickeln.